Montag, 9. Mai 2016

Familienauszeit zum Muttertag


Ich hoffe, Ihr hattet einen schönen Muttertag, vielleicht als Mutter oder mit Eurer Mutter oder in Gedenken an Eure Mutter.

Ich habe mir mit meiner Familie ab Christi Himmelfahrt eine kurze Auszeit am Sorpesee im Sauerland genommen.

Wir fuhren am Donnerstag nach dem Frühstück zu Hause los und haben meinen Mann im Bibertal bei Rüthen mit dem Rad vorfahren lassen um erst noch ein wenig auf dem Spielplatz spielen zu können.
Mit einer Mittagspause am Wildpark am Möhnesee sind wir mit einer Eispause in Körbecke weitergefahren und nachmittags an der Jugendherberge am Sorpesee angekommen. Die Jugendherberge liegt direkt am See, einfach toll! Es gibt eine Treppe, die direkt zum Wasser führt, einen großen Bolz- & Basketballplatz und viele Bänke, teils bedacht und etwas oberhalb des Spielfelds. Wir hatten ein schönes Familienzimmer, von dem aus wir unsere Touren planten.

So sind wir am Freitag mit der MS Sorpesee nach Amecke gefahren und sind dort den Airlebnisweg gelaufen, haben Molche gesehen, Eis gegessen und sind mit dem vorletzten Schiff wieder zurück gefahren.
Das Wetter war traumhaft! Gut, dass wir Sonnencreme dabei hatten. Die geniale Erfindung der Wassertreppe am Schiffsanleger war auch für Große ideal, denn bei 25°C und gefühlt wärmeren Temperaturen durch die Sonneneinstrahlung war die Abkühlung für die Füße nach dem Airlebnisweg sehr willkommen. 

Es war wirklich sehr nett mit den anderen Familien in der Jugendherberge abends noch lange draußen zu sitzen. Ich grüße, falls sie das hier lesen, Simone mit Lasse, Lilly, Matti und Hund Lotte, oder das Ehepaar mit großen Kindern aus Füchtorf. Hunde waren übrigens erlaubt in der Jugendherberge.




Am Samstag fuhren wir etwas weiter weg zur Burg nach Altena. Dort war ich während meiner Grundschulzeit schon mal ein paar Tage und Nächte in der Jugendherberge auf der Burg. Außerdem hatten wir vom Erlebnisaufzug gehört und der kleine Helfer wollte gern mal sehen, wie Ritter gelebt haben. 

Tipp für Sparfüchse: Die Tickets für den Erlebnisaufzug waren durch ein Angebot der Jugendherberge etwas günstiger als vor Ort gekauft, für uns 4 war es eine Ersparnis von insgesamt 2,- €. In Altena selbst war unten an der Lenne ein Event der Feuerwehr. Lauter Feuerwehrleute, die sich einem Leistungsnachweis unterzogen. 
Der Erlebnisaufzug ist eine tolle Sache. Man wird durch verschiedene Charaktere aus der Geschichte der Burg und Stadt Altena und multimediale Installationen bis zum Aufzug geführt und dann ist man schon auf der oberen Burg. Das war wirklich ein Erlebnis!

Nach dem Essen im Burgrestaurant haben wir den Ausblick auf die Stadt genießen können, sind in den Kerker gegangen und haben mit unserem Kombiticket die Ausstellungen besucht, bevor wir wieder den Aufzug nach unten genommen haben und zurück zur Jugendherberge fuhren.

Mein kleiner Helfer wollte unbedingt Omi und Opa die Burg zeigen und so haben wir die Burg aus einem 5 Cent-Stück geprägt. Jetzt kann er auch im Kindergarten zeigen, dass er auf der Burg Altena war. Er ist ziemlich stolz auf seine "Medaille".
Abends konnten wir wieder lange draußen sitzen mit den anderen Familien. Das Wetter war wirklich prächtig! In dieser Zeit habe ich zwei Freundschaftsbändchen knoten können, da ich nur Fäden statt Bastelsachen mitgenommen hatte. Bastelsachen wären wegen des leichten Windes, der sehr angenehm war, eh weggeflogen.


Am Sonntagmorgen haben wir früh gefrühstückt (es stand ein Extratischchen beim Frühstück mit Sekt und O-Saft für die Mamas zum Muttertag!) und sind dann zügig aufgebrochen, dass wir rechtzeitig in Bad Driburg zum Voltigierturnier der Großen ankamen.
Kaum da wurden ihr die Haare zu einem strengen aber schönen Dutt gemacht, sie stieg in ihren Trikotanzug und sah wie immer wunderschön aus! Während sich ihr Team warm machte, habe ich mir diverse Gruppen bereits angesehen. Nicht schlecht. Es war für uns alle das erste Turnier mit Teilnahme eines Familienmitglieds. Omi und die Große hatten schon mal eines gesehen. Dort konnte man sitzen, hier leider nicht.

Die Pflicht und die Kür unserer Gruppe vom Reitverein Schloß Neuhaus verlief ziemlich gut für meinen Laienblick, zumindest haben sie auch die Punkterichter so überzeugen können, dass Sie gesiegt haben! Es waren diverse Prüfungen und in der Prüfung 3, Schritt/Schritt-Maxi, haben sie den Sieg errungen!
Hach, das war ein so schönes verlängertes Wochenende! Sowas machen wir und wahrscheinlich Ihr auch viel zu selten!